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Arm und Reich

Großstädte werden ja allgemein als soziale Brennpunkte angesehen. Natürlich kann diese These nicht verallgemeinert werden, aber in einem Ballungsraum kommen doch viele verschiedene Nationalitäten und Menschen zusammen. Dass dabei nicht alles friedlich verlaufen kann, ist ebenfalls denkbar. Außerdem gibt es immer wieder Individuen, die es auf derartige Unruhen anlegen. Sei es durch Sticheleien oder handfeste Schlägereien. Für diesen Zweck hat man nicht nur die Exekutive verstärkt, also vermehrt Polizisten oder auch Wachleute mobilisiert, sondern auch den Job des Streetworkers oder der Streetworkerin geschaffen. Diese helfen zum Beispiel Jugendlichen, welche auf der Straße leben, wieder ein geregeltes Leben zu führen und sie so von der Straße wegzubringen. Denn ohne Perspektiven und Chancen auf ein besseres Leben werden nicht nur Jugendliche, sondern auch ältere Obdachlose gewalttätig und nicht selten zu Dieben. Also das beste was man mache  kann, ist das Problem von Grund auf zu bekämpfen.

Das Problem mit den rassistischen Tendenzen in einem Ballungsraum ist aber schon schwerer zu bekämpfen. Die politische Landschaft ist oftmals so aufgebaut, dass auch Ausländer feindliche Parteien ihre Berechtigung finden. Dadurch schwinden eben auch die Vorurteile nicht. Mögen andere Parteien noch so lobenswerte Einstellungen haben, Leute mit einer derartigen Einstellung werden diese nicht so schnell ändern.
Beispiele wie Wien oder Berlin verdeutlichen dies noch um so mehr. Vor allem die soziale Kluft ist hier sehr deutlich zu sehen. Während einige Jugendliche sich am Potsdamer Platz einige wenige Euros zusammenbetteln, residieren aufstrebende Manager und Geschäftsmänner im Hotel am Kurfürstendamm Berlin. Zu erwähnen ist aber, dass es in einer Großstadt wie Berlin auch eine sehr gute Versorgung der Obdachlosen gibt. So genannte Suppenküchen sorgen dafür, dass viele von ihnen zumindest einmal am Tag eine ordentliche Mahlzeit erhalten. Selbige könne sich auch gute und warme Kleidung bei bestimmten Organisationen abholen und erhalten oft sogar ein wenig finanzielle Unterstützung.

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