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Urlaub in Abu Dhabi

Westlicher Standart, gepaart mit orientalischem Flair: das ist Urlaub in Abu Dhabi. Neben Dubai ist Abu Dhabi City die am meisten westlich geprägte Stadt der Vereinten Arabischen Emirate. Vom Flughafen aus erreicht man die luxuriösen Hotels auf der Insel über zwei Brücken, welche das Festland mit der Insel verbinden. Zwischen Flughafen und der Insel besteht ein Shuttleservice, aber auch ein Transport mit Taxis oder privaten Kleinbusbetreibern ist möglich.

Bis vor einigen Jahren gab es in Abu Dhabi City keinen Strom, keine Kanalisation und kein Wasser und die Einheimischen lebten eher bescheiden. Fischerhütten prägten das Bild. Seit dem Beginn der Vermarktung der reichhaltigen Ölvorkommen boomt die Stadt. Heutzutage findet man moderne Hochhäuser, Luxusapartments, Fünf-Sternehotels, Banktürme und Bürohäuser. Shoppingmalls, Einkaufsstraßen, aber auch kleinere Läden lassen das Herz der einkaufswilligen Touristen höher schlagen. Zum Stadtbild gehören auch die mehr als zwanzig Gärten und Parkanlagen, welche das Häusermeer auflockern. Nicht umsonst trägt die  Stadt den Beinamen „Gartenstadt“. Alleine an der Meerespromenade, der berühmten Corniche wurde ein Park geschaffen, der Seinesgleichen sucht. Eine breite Promenade, die teilweise zweistöckig angelegt ist und sogar einem Fahrradweg Platz bietet, lädt zum Flanieren ein.

Der hohe Freizeit- und Erholungswert wird durch Wasserspiele und Picknickanlagen garantiert, auch Pavillons und Brunnen laden zum Verweilen ein. Aber nicht nur angelegte Gärten erfreuen das Auge, auch die Tatsache, dass die Straßen und Boulevards mit Palmen gesäumt sind, sogar außerhalb des Stadtgebietes, fällt dem Besucher angenehm ins Auge. Geschäftsreisende sowie Reisende, welche ihren Urlaub in Abu Dhabi verbringen möchten, wissen das sehr zu schätzen.

23.5.08 19:56, kommentieren



Daenemark seine Feste und Braeuche

Wirft man einen kurzen Blick auf die Landkarte Dänemark sticht nicht sofort ins Auge. Das Land mag zwar unscheinbar wirken, dennoch bietet es einiges. Besonders interessant, auch für Touristen, sind die landestypischen Brauchtümer.
Typisch für das Land nördlich von Deutschland ist der Store Bededag, zu Deutsch der Buß- und Bettag. Dieser ist am vierten Freitag nach Ostern angesetzt und ist ein offizieller dänischer Feiertag.

An diesem Tag isst man üblicherweise warme Brötchen und macht einen ausgedehnten Spaziergang. Am 5. Mai wird die Befreiung Dänemarks von der Besetzung Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg gefeiert. An diesem Tag werden Kerzen an die Fenster dänischer Häuser gestellt. Johannisabend wird am 23. Juni gefeiert. Dabei wird dem Geburtstag Johannes des Täufers gedacht. An Festplätzen werden Feuer entzündet und Hexenpuppen verbrannt. Zuvor hält noch jemand eine Rede, die in der dänischen Landessprache baltale genannt wird, gehalten. Danach wird gemeinsam die „Midsomervise“ vom dänischen Literaten Holger Drachmann gesungen. Auch in Dänemark spielt Weihnachten eine große Rolle. Im Dezember, dem Weihnachtsmonat gibt es zahlreiche Bräuche. Am 13. Dezember wird zum Beispiel der Lucia-Tag, oder, wie er von den Dänen genannt wird, der Luciedag, gefeiert. Dabei trägt eine Gruppe von Mädchen in Schulen, Altenheimen oder Krankenhäusern weiße Kleider und die Lucia-Braut trägt zusätzlich einen Kranz mit brennenden Kerzen auf ihrem Kopf. Dabei singen sie das Lucia-Lied. Das Weihnachtsfest selbst wird ähnlich wie in Deutschland gefeiert mit üppigem Essen und vielen Geschenken. Die Weihnachtsgeschenke bringt traditionell der Weihnachtsmann.

Typische Weihnachtsspezialitäten sind Glogg, eine Art Glühwein oder Weihnachtsbier (Julebryg). In Dänemark gibt es außerdem Nisser, Weihnachtskobolde, die je nachdem wie sie behandelt werden, zur Plage oder zu einem Geschenk werden. Bevor der Weihnachtsmann ihre Rolle übernahm, brachten sie die Geschenke. Vor ihnen muss man sich allerdings in Acht nehmen. Wenn sich jemand weigert Weihnachten zu feiern bewerfen sie einem heimlich mit Nüssen.

23.5.08 20:21, kommentieren